Dateneingabe

Zweck des Programms ist es, zu einer Reihe von Messwerten eine Kurvenanpassung an die Logistische Funktion ƒ(t)  durchzuführen.  

Neben den Messwerten werden dazu eine geschätzte obere Grenze der Funktionswerte (Sättigungsgrenze) eingegeben.
Außerdem kann ein Faktor (Dunkelziffer) eingegeben werden, mit dem die Messwerte multipliziert werden, wenn man davon ausgeht, dass die die tatsächlichen Werte um diesen Faktor höher sind als die Messwerte.

Die Wertepaare können entweder in der Tabelle eingegeben oder aus einer Datei im CSV-Format (comma separated values) importiert bzw. exportiert werden.

Die Daten können daher auch mit einer Tabellenkalkulation oder einem Texteditor erfasst werden. CSV-Format heißt pro Zeile ein Wertepaar mit Semicolon getrennt.

Beim Export der Daten werden auch die Sättigungsgrenze, die Dunkelziffer und das Datum des ersten Messwertes gespeichert. Sie werden mit INF , DZIFF  bzw. TAG1  gekennzeichnet und dadurch beim Importieren erkannt und in die entsprechenden Felder eingetragen.

Um Daten aus einer CSV-Datei zu importieren bzw. in diese zu exportieren, öffnen Sie das lokale Menü durch Doppelklick mit der rechten Maustaste auf die Tabelle.

Die Menüpunkte Daten löschen, Daten kopieren  und Daten einfügen  entsprechen den Funktionen Cut, Copy  und Paste  der Textverarbeitung und verwenden wie diese die Zwischenablage.

Sättigungsgrenze:
Beim Model des logistischen Wachstums erwartet man, dass die Funktionswerte zunächst exponentiell wachsen, um sich dann einer oberen Grenze S  asymptotisch anzunähern. Diese Sättigungsgrenze wird geschätzt und unter Umständen variiert, um eine bessere Anpassung an die Messwerte zu erreichen.
Dunkelziffer:
In vielen Fällen, wie z.B. der Corona-Pandemie, muss man davon ausgehen, dass die tatsächlichen Werte um ein Vielfaches höher sind als die gemessenen. Das kann berücksichtigt werden, in dem man diesen Faktor als Dunkelziffer eingibt. Wird keine Dunkelziffer eingegeben, wird mit dem Faktor 1 gerechnet.